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Newsletter von Thomas Knapp Historische Baustoffe GmbH
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Newsletter 29 vom 30. November 2018
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Liebe Kunden und Geschäftspartner,
wenn man als Aussteller auf eine Messe fährt, dann tut man dies ja, um sich dabei einer
breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Womit wir auf der Fahrt zur denkmal nach Leipzig
nicht gerechnet hatten, war, dass wir dabei so im Rampenlicht stehen würden, wie wir es dann
taten, als uns eine Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa
verliehen wurde.
Mit auf der Bühne stand dabei unser Betriebsleiter Benjamin Staude, der in einem Interview
unter anderem darüber spricht, welchen Anteil er an der Entwicklung von KNAPP zum Goldmedaillenträger
hat. Außerdem gibt es noch einen kleinen Messenachbericht zur denkmal und ein paar Impressionen von der M.O.W,
die von unserer Mitarbeiterin Heike Seifert besucht wurde.
Kurz vor Weihnachten dürfen zwei Dinge natürlich nicht fehlen: Eine etwas andere Geschenkidee und schöne,
große Pakete. Die Pakete sind bei uns zwar nicht in buntes Papier verpackt, der Inhalt und das Preisetikett
werden jedoch sicherlich die Herzen einiger Tischler oder Zimmerer höher schlagen lassen.
Ein Angebot historischer Mauerziegel aus unserer Nachbarschaft bildet den Abschluss unseres Newsletters.
Wir waren selbst überrascht, dass es eine direkte Verbindung dieser Mauerziegel zu einem der profiliertesten
Architekten des frühen 20. Jahrhunderts gibt. Über diese Verbindung und wie wir auf sie gestoßen sind,
berichten wir ganz am Ende des Newsletters.
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Es war für Thomas Knapp, Heike Seifert und Benjamin Staude zum Abschluss der diesjährigen denkmal
in Leipzig eine schöne Überraschung, als sie zur Medaillenverleihung auf die Bühne gebeten wurden.
KNAPP Historische Baustoffe bekam zum Abschluss der denkmal 2018 in Leipzig eine Goldmedaille für
herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa verliehen.
Warum KNAPP diese Goldmedaille verliehen bekam und alle Hintergründe zu dieser Verleihung finden Sie auf unserer Website:
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In einem Interview mit dem Betriebsleiter Benjamin Staude erzählt er unter anderem, wie ihn seine Ausbildung und seine Tätigkeit als Messe- und Ladenbauer auf
seine Aufgabe bei KNAPP vorbereitet haben.
Guten Tag Herr Staude, wie fühlt man sich so als Goldmedaillengewinner?
Benjamin Staude: Das war ein sehr schöner Moment, zusammen mit den Kollegen da vorne zu stehen. So eine Goldmedaille hat was, keine Frage.
Sie standen zusammen mit Thomas Knapp und Heike Seifert auf der Bühne, wieviel Staude steckt denn in der Goldmedaille?
B.S.: Das ist ja wie nach einem gewonnenen Fußballspiel hier … ich bin seit sechs Jahren in der Firma und habe seit vier Jahren die
Verantwortung für die ganzen technischen Abläufe hier. In dieser Zeit hat KNAPP den Umsatz verdoppelt, eine Tischlerei gebaut,
einen zweiten Standort gekauft, eine Lagerhalle zur Fertigungshalle umgebaut und insgesamt die Kapazitäten deutlich erhöht.
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Bongossi – Balken 900 x 30 x 30 cm
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Für Europäer ist es von Kindesbeinen an gelerntes Wissen, dass Holz schwimmt.
Und in der Tat ist alles, was irgendwie nach Holz aussieht und man hierzulande
beim Spielen ins Wasser schmeißen kann leichter als Wasser. Auch im Rest der Welt
sieht das nicht viel anders aus, eine Ausnahme bildet beispielsweise »Lophira alata«,
englisch »Red Ironwood«, ein Holz, dass bei uns unter der nigerianischen Bezeichnung
»Bongossi« vermarktet wird.
Bongossi ist schwerer als Wasser, besitzt eine sehr hohe Dichte und Härte, so dass es
auch nicht genagelt werden kann, und ist sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge.
Es verwundert daher nicht, dass es sehr gerne als Bauholz für spezielle Zwecke
zum Einsatz kommt. Auch die von uns angebotenen neun Balken im Format 30 x 30 x 900 cm
stammen aus so einer Verwendung, sie waren der tragende Teil einer Fußgängerbrücke eines
Stadtparks, die demontiert und durch eine Stahlbrücke ersetzt wurde. Warum auch immer
dies geschah, am Zustand der Balken lag es ganz sicher nicht, der ist ohne Einschränkungen
erstklassig.
Eine Anmerkung noch zum Stichwort »Bongossi«. Ähnlich wie »Marmor« wird »Bongossi« ebenfalls
auch undifferenziert als Sammelbegriff verwendet. Unter Marmor vermarktet der Handel alles,
was irgendwie Kalkstein und polierfähig ist, unter dem Stichwort Bongossi werden auch andere
»Tropenhölzer« vermarktet, die ähnliche Eigenschaften besitzen. Ob diese Holzbalken nun »Bongossi«
oder »Bongossi« sind, können wir nicht wirklich abschließend beurteilen. Wer es ganz genau wissen möchte oder
muss, kann bei uns gerne eine Probe anfordern. Selbstverständlich interessiert uns das Ergebnis sehr.
Wir bieten die Balken zu einem Kubikmeterpreis von netto 2490,00 Euro an, was einem Endpreis inklusive
Mehrwertsteuer von 2963,10 Euro entspricht.
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Abseits des für uns sehr schönen Abschlusses der Messe waren wir auch mit dem
eigentlichen Verlauf der denkmal sehr zufrieden. Bei unserer dritten Teilnahme
in Folge war deutlich zu spüren, dass wir für viele so etwas wie ein »bekanntes
Gesicht« geworden sind. Besonders interessiert zeigten sich die Standbesucher
dieses Jahr an Dielenböden. Sowohl die nicht ganz wenigen privaten Bauherren,
die in der Halle unterwegs waren, als auch die Profis aus dem Holzbau gehörten
zu dieser durchaus unerwartet großen Gruppe.
Natürlich bietet eine Messe wie die denkmal auch vielerlei Anknüpfungspunkte
für Gespräche über das Tagesgeschäft hinaus. Manche der besprochenen Themen
weisen zugegebenermaßen ziemlich weit in die Zukunft, eine sehr konkrete Idee
im Themenfeld »Eichenbalken und Digitalisierung« zählt dazu. Andere
Gespräche, beispielsweise im Zusammenhang mit Qualitätssicherung sind zur
Umsetzung im nächsten oder übernächsten Jahr angelegt. Aber die denkmal wäre
nicht die denkmal, wenn es nicht auch um ganz konkrete Projekte gegangen wäre
und so war die denkmal auch im Jahre 2018 wieder: Ein Kessel Buntes.
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Die Herstellung von Möbeln ist für unser Unternehmen vom Volumen her lediglich eine -
wenn auch interessante - Nebentätigkeit. Allerdings beliefern wir verschiedene Möbelbauer,
vom »Tischler um die Ecke« über »Manufakturen« bis hin zu »Fabriken« mit unserem Holz.
Ein Besuch der M.O.W in Bad Salzuflen ist für uns daher eine Pflichtveranstaltung.
Einerseits um den Puls der Branche zu fühlen, andererseits aber auch, um das zu tun, was
heute gerne als Networking bezeichnet wird, Höflichkeitsbesuch hätte man das wohl zu
früheren Zeiten genannt.
Unsere Mitarbeiterin Heike Seifert war im September auf der jährlich stattfindenden
Messe, die dieses Jahr auf 85.000 qm Fläche 460 Ausstellern aus 36 Ländern Platz
geboten hat. Wie Sie den Bildern unschwer entnehmen können, fühlt sich die Messe wie
ein sehr, sehr großes Möbelhaus an. Von der Fläche her sind es allerdings zwei bis drei
größere Möbelhäuser und die Kunden sind die Einkäufer von Handelsketten, Einkaufsgemeinschaften
und Möbelhäusern.
Eines der vielen Ausstellungsstücke war beispielsweise eine kontraststarke Kombination
aus weißem Hochglanz mit fast schwarzen Außenseiten alter Eichenbalken, letztere natürlich von KNAPP.
Bilder: Messe M.O.W, KNAPP
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Geschenkgutscheine mit 30% Rabatt
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»Black Friday«, »Cyber Monday« und der eine oder andere lokale »Mega-Samstag« … alle
diese »Rabattschlachten« kombinieren mehr oder minder große Rabatte mit einem Entscheidungs-
und Verknappungsdruck. Um den Verknappungsdruck brauchen wir uns bei vielen Angeboten unseres
Online-Shops erst gar nicht künstlich bemühen, er ist Unikaten definitionsgemäß zu Eigen und
dafür können wir nichts. Und das mit der Abneigung von Zeitdruck, nun ja, die wird den
Menschen im Weserbergland wohl mit in die Wiege gelegt.
So gibt es bei uns dieses Jahr auf Weihnachten hin die denkbar entspannteste Form der Rabattaktion:
30% auf Geschenkgutscheine. Und wie es unserer Natur entspricht, lassen wir Ihnen auch genug Zeit
unser Angebot sacken zu lassen, den Rabatt gibt es vom 29. November bis zum 20. Dezember. Sie haben
also die Gelegenheit die ganze Sache nicht nur einmal sondern gleich 23mal zu überschlafen. Die Geschenkgutscheine
gelten für alle Bestellungen in unserem Online-Shop, seien es die Unikate oder auch unsere Bretter und
Kanthölzer »von der Stange«.
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Gelegenheit macht Liebe: Sonderangebot Außenschalbretter Fichte/Tanne/Kiefer paketweise
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Man kennt es von uns kaum anders: »Der Kunde ist König« steht ganz vorne in unserem Mantra.
Und so war es eine Selbstverständlichkeit, dass wir für eine außergewöhnlich große Anfrage
nach verwitterten und »sonnenverbrannten« Außenwandbrettern aus Nadelholz unser Materialangebot
auf Fi/Ta/Ki (oder in allgemeinverständlichem Deutsch: »Fichte, Tanne, Kiefer«) ausweiteten.
Nicht ganz so selbstverständlich war es dann, dass wir diese Bretter auch noch nach Kundenwunsch
in einem speziellen Verhältnis verschiedener Breitenklassen sortiert lieferten. Und alles, was nicht in
dieses Verhältnis passte, haben wir natürlich nicht wieder bunt durcheinandergewürfelt, sondern in zwei relativ
engen Breitenklassen zusammengepackt.
Das Ergebnis ist – neben einem weiteren sehr zufriedenen Kunden – ein für unseren Geschmack etwas zu üppiger Vorrat von über 1.000 m²
Nadelholzbrettern in den Breitenklassen 10-12 cm und 12-17 cm, von denen wir uns gerne schnell und unkompliziert trennen möchten. Alle
Bretter sind gegen Schädlingsbefall hitzebehandelt, beidseitig gebürstet, von 15 bis 25 mm dick, von 165 bis 450 cm lang, wenn nötig auf
Länge und Breite »gesundgeschnitten«.
Sie kosten (bei Abnahme kompletter Vorratspakete entsprechend unserer Listen) ab € 29,50 pro m² netto, zzgl. 19% MwSt,
was einen Endpreis von € 35,11 pro m² (Listenpreis € 82,71 pro m²) ergibt. Der Preis gilt für die verpackte und geladene Ware ab
Lager Stadtoldendorf, nur solange der Vorrat reicht, einen Zwischenverkauf behalten wir uns vor.
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Sonderangebot Mauerziegel aus dem Weserbergland, 20.000 Stück ab € 0,71
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Es gibt ja einige bereits lange verstorbene Architekten, deren Namen auch dem
nicht ganz so am Thema Architektur Interessierten mindestens vage bekannt sind.
Bei allen Unterschieden dürfte das beispielsweise auf die Namen Schinkel, Gropius,
Speer zutreffen. Der Name Hermann Muthesius gehört heute nicht mehr unbedingt zu den
Bekannten dieser »ersten Reihe«, was sicherlich nicht nur die Kieler mit ihrer Muthesius
Kunsthochschule bedauern und wir heute zumindest für Sie ein wenig ändern wollen.
Muthesius hat vor allem in den ersten drei Dekaden des 20. Jahrhunderts nicht nur eine
Vielzahl von Gebäuden geplant und umgesetzt, sondern sich auch als entschiedener Gegner
von Historismus UND Jugendstil einen sehr streitbaren Namen gemacht. Dass der von Muthesius
als einem der Ersten und zugleich als kritisches Etikett genutzte Begriff »Jugendstil« sich
durchsetzte, entbehrt natürlich nicht jeder Ironie. Als eine der Konsequenzen dieser Kritik
entstand 1907 der Deutsche Werkbund, von Muthesius mit angeregt und auch über Jahre mitgeprägt.
Auch beim Thema »Gartenstadt« trifft man eher früher als später auf den Namen Muthesius.
Muthesius’ Credo war die »Sachlichkeit« – dass die Form der Architektur den sachlichen
Anforderungen an Raum und Platz folgen sollte. Wer nun das Bauhaus rufen hört, hat recht
und dann wieder doch nicht. Auch in dieser Bewegung der 20er war für Muthesius die
künstlerische Individualität gegenüber der sachorientierten Architekturarbeit zu stark gewichtet.
Warum wir Ihnen das jetzt alles erzählen, hat genau 20.000 rechteckige, rote Gründe. So
groß ist die Menge von Ziegelsteinen, die wir Ihnen aus dem nur wenige Kilometer von Deensen
entfernten Bodenwerder anbieten können. Sie stammen aus Gebäuden, die Muthesius um 1911
für die Eheleute Büttner und Harms ebenda errichtete. Zwei Villen, ein Pförtnerhaus und eine
Kapelle mit Friedhof, mehreren Stallungen und Garagen umfassen die Anwesen, die von der
Bevölkerung als »Lutterburg« bezeichnet werden. Die Gebäude sind seit Jahrzehnten unbewohnt und
haben sich über diese Zeit zu eindrucksvollen Ruinen verwandelt. Aktuell werden sie abgetragen.
Unser Listenpreis für die Mauerziegel beträgt € 1,31 pro Stück, diese Position bieten wir Ihnen zu einem Wintersonderpreis ab € 0,71 an.
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Aktuelle Bilder der Ruinen finden Sie auf dem Blog der »Burgdame Eva«, auf deren Seite wir auch auf die Verbindung zu Hermann Muthesius gestoßen sind.
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Thomas Knapp Historische Baustoffe GmbH
Am Bahnhof 1, 37627 Deensen, Telefon: 05532-1320, Fax: 1568
eMail: post@knapp-online.de, Website: www.knapp-online.de
Registereintrag: HRB 110584 beim Amtsgericht Hildesheim
Geschäftsführer der Gesellschaft und für die Inhalte verantwortlich ist Thomas Knapp.
USt-IdNr: DE 116008121
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Kontakt und Öffnungszeiten
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Sie finden uns an zwei Standorten in Deensen und Stadtoldendorf, für die unterschiedliche Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten gelten.
Alle Details finden Sie auf unserer Website.
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